Blick vom Alphubel4206 m zum Monte Rosa Florian Kluckner, Telefon: 0039 - 349.4196 455                 Kontakt    Impressum    Links   Meine „Hauptarbeit“ in den letzten Jahren bestand darin, im Sarcatal, welches nörlich  des Gardasees liegt Klettertouren zu gestalten. Zusammen mit Heinz Grill wurde die Idee  der „rhythmischen Einheit“ in 60 Führen kreiert. Aus den oft verwachsenen Felswänden  wurden die “vie estetice” geschaffen, die sich im Schwierigkeitsgrad III — VI/A1 nach  UIAA bewegen. Dabei ist es für mich immer wieder erstaunlich, welcher Abwechslungsreichtum,   Harmonie und Logik in der Linienführung dieser Klettertouren liegt. Tätigt der Mensch  harmonische Bewegungen, kann dies nur regenerierend und harmonisierend auf ihn  zurück wirken. Auch die Art der Absicherung passt sich sowohl an die Schwierigkeit der jeweiligen  Klettertour, als auch an die Möglichkeiten welche der Fels bietet an.  Es wurden nicht nur die Klettertouren eingerichtet, sondern auch die Zustiegswege  gestaltet. Sie sollten nicht nur den Zweck erfüllen und den Kletterer zum Einstieg bringen,  sondern auch auf die bevorstehende Tour vorbereiten. Deshalb wurden oft Steine an den  Wegrand gelegt, sodass eine bewegte Linie entsteht. Durch das Wahrnehmen dieser  Bewegtheit entsteht schon beim Zustieg eine gewisse “Rythmisierung”.  Einmal in die Wand eingestiegen ist der Kletterfluss meist bis zum Ausstieg in einer  homogenen Schwierigkeit gegeben. Der Abstieg zurück zum Auto schließt den Kreis eines   „runden“  Erlebens.  Die Touren um Arco am Gardasee sind unter der  www.klettern-sarcatal.com  vorgestellt. Weitere Erstbegehungen am Mottarone, welcher zwischen dem Lago Maggiore und Lago  d`Orta liegt, sind unter der italienischen Seite: www.ossolaclimbing.it  Coste dell`Anglone, Sarcatal Die Logik und Ästhetik einer  Klettertour ergibt sich aus  den zusammenhängenden  Möglichkeiten welche eine  Wand bietet. Ist es eine  Linie ohne Unterbrechungen  und in einer homogenen  Schwierigkeit, so kann beim  durchklettern Rythmus  entstehen. Coste dell`Anglone, via  “Essusiai”  Der Aufstieg erfolgt entlang der  bogenförmigen Verschneidung. Coste dell`Anglone, via “Essusiai”  Die aneinander gereihten Steine am  Wegrand verdeutlichen die Bewegumg der  Geländeform und leiten klar zum Einstieg.